US-Senat kippt SEC-Vorschrift zur Meldepflicht von Kryptoanlagen – die Branche applaudiert

  • Der US-Senat hat die SEC-Richtlinien aufgehoben, die von den Banken verlangt hätten, die Kryptowährungsanlagen ihrer Kunden in ihren Bilanzen aufzuführen.
  • Der Schritt wird als Gewinn sowohl für die Banken als auch für den Kryptowährungssektor angesehen, da er die Verwahrungsdienstleistungen schützt und die Innovation fördert.

In einer entscheidenden Entscheidung stimmte der US-Senat für die Aufhebung der als SAB 121 bekannten Leitlinie der Securities and Exchange Commission (SEC). Dieser Leitfaden, der stark kritisiert worden war, hätte die Banken dazu gezwungen, die Kryptowährungsbestände ihrer Kunden in ihren Bilanzen auszuweisen. Kritiker argumentierten, dass diese Vorschrift die Banken überfordern würde, indem sie sie der hohen Volatilität von Kryptowährungen aussetzen würde, was zu einer Verzerrung ihrer Finanzausweise führen könnte.

Branchenführer feiern regulatorische Erleichterung

Die Entscheidung des Senats wurde von der Kryptowährungsbranche mit großem Beifall aufgenommen. In einem kürzlich veröffentlichten CNF-YouTube-Video feierte der Chief Legal Officer von Ripple, Stuart Alderoty, die Abstimmung als einen großen Sieg über die seiner Meinung nach ungerechtfertigte Einmischung der SEC. In ähnlicher Weise kritisierte SEC-Kommissar Hester Peirce, ein bekannter Befürworter digitaler Vermögenswerte, die inkonsistenten Regulierungsstrategien der SEC. Dieses parteiübergreifende Vorgehen unterstreicht die konzertierten Bemühungen um ausgewogene Vorschriften für digitale Vermögenswerte, die Innovationen fördern und gleichzeitig die Anleger schützen.

Auswirkungen für Finanzinstitute und Ripple

Es wird erwartet, dass diese Gesetzesänderung die operative Komplexität für Banken, die Kryptowährungsverwahrungsdienste anbieten, erheblich erleichtern wird. Vor dieser Entscheidung wurde die sich abzeichnende Anforderung (SAB 121) sowohl von der Banken- als auch von der Kryptowährungsbranche kritisiert. Persönlichkeiten wie Michael Saylor, Mitbegründer von MicroStrategy, unterstützten die Entscheidung des Senats nachdrücklich und betonten die Bedeutung des Schutzes der Rechte von Kryptowährungsbesitzern.

In Übereinstimmung mit früheren Berichten von CNF im Mai dieses Jahres gab es beträchtliche Spekulationen, dass die Biden-Administration ein Veto gegen ein Gesetz einlegen könnte, das regulierten Finanzunternehmen erlaubt, Bitcoin zu halten, was eine breitere Debatte über die Regulierung von Kryptowährungen auslösen würde. Die Aktion des Senats hat jedoch die Haltung des Gesetzgebers vorerst geklärt.

Marktentwicklung von Ripple

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels liegt der Kurs von Ripple (XRP) bei 51,85 $, nachdem er in den letzten Tagen um 0,05 % und in der letzten Woche um 0,78 % gestiegen ist. Dieser positive Trend unterstreicht die Stabilität von Ripple und das wachsende Vertrauen in seine Zukunft inmitten der regulatorischen Klarheit.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung des Senats, die strengen Regeln der SEC für die Verwahrung von Kryptowährungen aufzuheben, einen bedeutenden Schritt zur Förderung eines günstigen regulatorischen Umfelds darstellt. Diese Änderung verspricht, die Innovation zu fördern und eine stabilere Grundlage für das Wachstum digitaler Vermögenswerte zu schaffen.

Quelle

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