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Polen will ein umfassendes Gesetz zur Kryptoregulierung im Einklang mit EU-Standards einführen

Die polnische Regierung ist bereit, ein umfassendes Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen einzuführen, was einen wichtigen Schritt zur Angleichung an die Standards der Europäischen Union (EU) darstellt. Diese Initiative, die voraussichtlich im zweiten Quartal des Jahres vorgestellt wird, zielt jedoch darauf ab, die Aufsichtskapazitäten der polnischen Finanzaufsichtsbehörde (KNF) zu stärken. Es stellt einen entscheidenden Wandel in der polnischen Herangehensweise an digitale Vermögenswerte dar und geht von einer hauptsächlich steuerorientierten Haltung zu einem strengeren Regulierungsrahmen über.

Diese Entwicklung folgt auf die Verabschiedung der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) durch die EU im Jahr 2023, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. MiCA, eine neue Verordnung innerhalb der EU, schafft einen klaren Rechtsrahmen für Kryptowährungen und Unternehmen für digitale Vermögenswerte und befasst sich mit Bereichen, die bisher außerhalb des Geltungsbereichs bestehender Gesetze lagen. Zu den Zielen der Verordnung gehören Verbraucher- und Anlegerschutz, Finanzstabilität und die Förderung von Innovationen im Kryptosektor.

Neue Kräfte für KNF

Die erwartete Gesetzgebung in Polen wird der polnischen Finanzaufsichtsbehörde (KNF) erweiterte Regulierungsbefugnisse verleihen. Dazu gehört die Befugnis, Geldstrafen gegen Kryptounternehmen zu verhängen. Die Einzelheiten zur Höhe dieser Strafen und zu den Bedingungen, unter denen sie verhängt werden, werden nicht bekannt gegeben. Das übergeordnete Ziel ist jedoch klar: Klarheit und Sicherheit sowohl für die Branche als auch für Investoren zu schaffen und gleichzeitig die Einhaltung des umfassenderen EU-Rahmens sicherzustellen.

Der Fokus auf die Angleichung an MiCA beschränkt sich nicht nur auf Polen. Es ist wichtig zu wissen, dass Nachbarländer, einschließlich der Ukraine, ihre Regulierungslandschaften überarbeiten, um sie mit diesen EU-Standards in Einklang zu bringen. In der Ukraine sind Bemühungen im Gange, die MiCA-Bestimmungen umzusetzen, was einen regionalen Wandel hin zu einheitlicheren und strengeren Kryptovorschriften signalisiert.

Was kommt als nächstes für die Kryptoindustrie in Polen?

Diese regulatorischen Änderungen sind für die Kryptoindustrie in Polen und ganz Europa von großer Bedeutung. Die Einführung dieses Gesetzentwurfs dürfte die dringend benötigte Klarheit und Struktur in einen bisher unterregulierten Sektor bringen.

Durch die Bereitstellung eines defi Rechtsrahmens möchte die polnische Regierung den Bedarf an Innovation und Wachstum auf dem Markt für digitale Vermögenswerte mit der Notwendigkeit in Einklang bringen, die Interessen der Anleger zu schützen und die Finanzstabilität aufrechtzuerhalten.

Polens bevorstehendes Gesetz zur Kryptoregulierung stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung eines regulierteren und sichereren Marktes für digitale Vermögenswerte dar. Während sich das Land auf die Angleichung an EU-Standards vorbereitet, wird die Rolle von KNF bei der Gestaltung der Zukunft der Kryptowährung in Polen von entscheidender Bedeutung sein. Diese regulatorische Überarbeitung bedeutet eine neue Ära für digitale Vermögenswerte in der Region mit Auswirkungen auf Branchenakteure, Investoren und das breitere Finanzökosystem.

Quelle

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