Landesbank Baden-Württemberg startet Krypto Verwahrungsdienst noch 2024

Deutschlands größte Bundesbank, Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), plant die Einführung von institutionellen Verwahrungsdiensten für digitale Vermögenswerte noch 2024. Diese Initiative erfolgt in Partnerschaft mit der österreichischen Krypto Börse Bitpanda.

Bitpanda ist bei der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin registriert und soll als institutionelle Verwahrungslösung dienen.!

Deutsche Banken wagen Vorstoß in die Krypto Welt

Wie Bitpanda in einem X (ehemals Twitter) Post vom 15. April bekannt gab, werde die Krypto Börse die institutionelle Verwahrung von Kryptowährungen für die LBBW übernehmen. In einem beigefügten Video erklärte Dr. Jürgen Harengel, COO Corporate Bank der LBBW:

“Die Nachfrage unserer Unternehmenskunden nach digitalen Assets steigt. Wir sind überzeugt, dass sich Krypto Assets als Baustein für weitere Geschäftsmodelle etablieren werden. Mit dieser Kooperation schaffen wir frühzeitig die technischen und regulatorischen Voraussetzungen, um die individuellen Krypto-Strategien unserer Unternehmenskunden bestmöglich zu unterstützen.”

New partnership alert: Bitpanda x LBBW 🤝

Landesbank Baden-Württemberg, Germany’s largest federal state bank will enhance their digital asset offering in partnership with Bitpanda!

Bitpanda Technology Solutions provides LBBW with an “Investment-as-a-Service” infrastructure in… pic.twitter.com/hIwNXp9Wp4

— Bitpanda (@Bitpanda_global) April 15, 2024

Es ist kaum verwunderlich, dass die LBBW die österreichische Krypto Börse Bitpanda als Verwahrungslösung nutzt. Diese ist laut eigenen Angaben nämlich bei der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin registriert und damit ein höchst vertrauenswürdiger Partner.

Die Entwicklung unterstreicht das wachsende Interesse deutscher Unternehmen an Kryptowährungen und die zunehmende Integration dieser Technologien in traditionelle Bankgeschäfte. Doch 2024 markiert generell ein entscheidendes Jahr für die europäische Krypto Branche. Die Umsetzung der MiCA Regulierung (Markets in Crypto-Assets) steht kurz bevor und wird ab Dezember 2024 wirksam.

Dieses Gesetz stellt das erste umfassende rechtliche Rahmenwerk für digitale Vermögenswerte in der EU dar. Dadurch werden auch Krypto Börsen zu vollständig regulierten Einheiten.

So bereiten sich neben der LBBW auch andere bedeutende deutsche Geldinstitute, wie die Deutsche Bank und die DZ Bank, auf die bevorstehenden Regulierungen vor. Während die Deutsche Bank seit September 2023 mit dem Schweizer Krypto Startup Taurus an Verwahr- und Tokenisierungsdiensten arbeitet, plant die DZ Bank, Ende 2024 einen Piloten für Krypto-Handelsdienste zu starten.

Diese Banken verstärken ihre Bemühungen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und ihre Position in einem sich schnell entwickelnden Markt zu festigen. Die fortschreitende Konsultation zu den MiCA-Richtlinien und ihre Auswirkungen auf den europäischen und globalen Kryptomarkt bleiben dabei ein zentraler Diskussionspunkt. Die Ergebnisse dieser Konsultationen sind entscheidend für die endgültige Implementierung der MiCA-Verordnung.

Quelle

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