Bitcoin droht unter 50.000 Dollar zu fallen: Experten warnen vor Korrekturrisiko

Bitcoin befindet sich in einer unsicheren Phase, da Experten warnen, dass die digitale Währung Gefahr läuft, unter 50.000 Dollar zu fallen. Dieser Abwärtstrend begann, nachdem Bitcoin seine wichtige psychologische Unterstützung bei 60.000 Dollar verloren hatte. Seit Juni zeigt Bitcoin Anzeichen eines überkauften Niveaus, was oft auf eine bevorstehende Korrektur hindeutet.

Trotz der Volatilität des Bitcoin-Preises hat der allgemeine Aufwärtstrend bisher Bestand. Optimistische Analysten schätzen nach wie vor, dass Bitcoin in diesem Jahr einen Höchststand von 100.000 US-Dollar erreichen könnte. Der aktuelle Stand von Bitcoin liegt bei rund 55.000 Dollar, was einem Rückgang von etwa 3 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin beläuft sich auf 1,01 Billionen Dollar bei einer im Umlauf befindlichen Menge von 19,72 Millionen Bitcoins.

Das Handelsvolumen von Bitcoin stieg in den letzten 24 Stunden um 27 % auf 26,1 Mrd. Dollar. Trotzdem liegt Bitcoin immer noch etwa 25 % unter seinem Allzeithoch von 73.750,07 Dollar vom 14. März dieses Jahres entfernt. Um die 100.000-Dollar-Marke zu erreichen, müsste der Bitcoin-Preis um etwa 81,82 % steigen, was angesichts der aktuellen Schwierigkeiten, die Marke von 60.000 US-Dollar zu halten, als Herausforderung betrachtet wird.

Experten, darunter Markus Thielen, Gründer von 10X Research, zeigen sich besorgt über die mögliche weitere Abwärtsbewegung von Bitcoin. Thielen beobachtet seit Anfang Juni einen überkauften Zustand bei Bitcoin, der normalerweise einen bevorstehenden Korrekturzyklus signalisiert. Eine Korrektur auf dem Finanzmarkt tritt auf, wenn ein Vermögenswert mehr als 10 % seines Wertes gegenüber dem letzten Höchststand verliert.

Thielen erklärt, dass obwohl Korrekturen nicht zwangsläufig zu einem Bärenmarkt führen, die Entwicklungen bei Kryptowährungen aufgrund ihrer volatilen Natur anders beurteilt werden müssen. Die Analysten von 10X Research mahnen Anleger zur Vorsicht und empfehlen, Risikomanagement-Strategien zu entwerfen, da Bitcoin möglicherweise unter die 50.000-Dollar-Schwelle fällt.

Ali Martinez, ein bekannter Krypto-Händler, unterstützt diese Sichtweise und warnt davor, dass der Markt möglicherweise bereits seinen Höchststand erreicht haben könnte. Er weist auf die Zulassung von börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs), die Meme-Coin-Manie und Celebrities, die ihre eigenen Altcoins auf den Markt bringen, als Anzeichen für eine Marktsättigung hin.

Martinez, der normalerweise optimistisch gegenüber Kryptowährungen eingestellt ist, hat kürzlich seine Ansichten geändert und weist darauf hin, dass Anleger sich der möglichen Risiken bewusst sein sollten. Ähnlich äußert sich Peter Thiel, der ehemalige CEO von PayPal, der ebenfalls skeptisch ist, ob Bitcoin von diesem Punkt aus weiter dramatisch an Wert gewinnen wird.

Insgesamt scheint die Zukunft von Bitcoin unsicher zu sein, da verschiedene Experten und Analysten vor einer möglichen Abwärtsbewegung warnen. Anleger werden aufgefordert, vorsichtig zu sein und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um sich vor möglichen Verlusten zu schützen, insbesondere wenn Bitcoin unter die 50.000-Dollar-Marke fallen sollte. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, ob Bitcoin seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann oder ob weitere Korrekturen bevorstehen.

Quelle

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